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Die Welt der Silane

Aus dem Bereich der Nanotechnologie stam­men auch die winzig kleinen Silane. Silane haben eine so geringe Molekülgröße, dass sie durch jede noch so kleine Öffnung passen und somit tief in den Untergrund penetrieren können.

Wenn Feuchtigkeit vorhanden ist, reagieren sie mit den Hydroxigruppen des Substrates (OH-Gruppen) und erzeugen ein wasserab­weisendes Netz.

Dieser unglaublich starken chemischen Ver­bindung verdanken wir die außerordentli­che Langlebigkeit silan- und siloxanbasierter Hydrophobierungssysteme. Siloxane und Sili­kone setzen sich aufgrund ihrer Molekülgröße lediglich von außen auf die Poren. Nur Silane sind klein genug, um in alle Poren eindringen zu können.

Silane_Silikone_Siloxane_Poren_Bautenschutz_Chemie_Baunox

Silane erlauben das Diffundieren von Was­serdampf, nicht aber von Wasser im flüssigen Aggregatzustand, welches u. a. schädliche Substanzen wie Chloride in den Baustoff hineintransportiert.

Silane werden aus Silizium gewonnen. Silizium ist ein klassisches Halbmetall und weist daher sowohl Eigenschaften von Metallen als auch von Nichtmetallen auf. Einzigartig als Element, kann das Silizium neben der ionischen auch eine stabile kovalente Bindung zu Kohlenstoff eingehen. Diese als Organosilane bezeichne­ten Verbindungen können als „Brückenmole­kül“ zwischen organischer und anorganischer Chemie genutzt werden.

Beim Einsatz organofunktioneller Silane spielt die Hydrolyse, also die Reaktion mit Wasser, eine entscheidende Rolle. Durch Hydrolyse binden sich die Silanmoleküle chemisch mit der mineralischen Oberfläche, die auf diese Weise chemisch modifiziert wird. So kann beispielsweise eine ursprünglich hydrophile (wasseranziehende) Oberfläche hydrophob, also wasserabweisend werden.

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