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Solaranlagen: Die verschiedenen Modelle in der Übersicht

© Smileus 61813185 / www.stock.adobe.com

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Solaranlagen: Die verschiedenen Modelle in der Übersicht

Eine feine Sache, Warmwasser und Heizung durch Sonnenenergie. Wer heute an einen Neubau denkt, sollte in jedem Fall die Varianten der Solartherme in Betracht ziehen. Auch bei der Sanierung ist es sinnvoll die Ölheizung durch umweltfreundliche Sonnenenergie zu ergänzen. Mit dem neuen Klimapaket gibt es zudem verschiedene Austauschmöglichkeiten, die durch Förderung vom Staat bezuschusst werden.

Im Grunde bestehen Solaranlagen aus den Solarkollektoren, einer Steuerung sowie einem Solarspeicher und arbeiten alle nach dem gleichen Prinzip. Die Sonnenkraft trifft auf die Kollektoren, worin sich ein sogenannter Absorber befindet, der die Wärme aufnimmt. Dieser gibt die eingesammelte Sonnenenergie an den entsprechenden Wärmeträger, wie Wasser, Luft oder ein Wassergemisch, ab. Die Wärme wird zum Wärmespeicher transportiert und dort abgegeben. Dann nimmt der Wärmeträger seinen Weg durch den Kreislauf zurück zu den Kollektoren, durch welche neue Sonnenkraft aufgetankt wird.

Die Funktionsweise der einzelnen Varianten der Solarthermie unterscheidet also sich nicht. Nur die zur Verfügung stehenden Modelle der Kollektoren, die die Sonnenkraft aufnehmen, sind unterschiedlich in ihrem Systemaufbau und damit in ihrer Leistung. Die heuteigen Anlagen zur Solarthermie sind bisher noch nicht so leistungsfähig, dass sie ein komplettes Wohnhaus autark mit Wärme versorgen können. Sie gelten daher als unterstützendes Element zu einer bestehenden herkömmlichen Heizanlage. Zusätzlich zur Ölheizung kann so beispielsweise die Solartherme zur Erhitzung von Trinkwasser genutzt werden.

Das auffälligste an der Solartherme sind wohl die meist auf dem Dach eingebauten Kollektoren mit ihren Solarzellen. Im Grunde unterscheidet man bei den Solaranlagen unter fünf Modellen. Zum einen die Flach- oder Röhrenkollektoren, deren Wärmeträger Wasser oder ein Gemisch aus Wasser und einem Frostschutzmittel, wie z. B. Glykol, ist. Als nächstes die Luftkollektoren, die die eingefangene Wärme der Sonnenkraft über die Luft transportieren. Die Nutzung einer dieser drei Funktionsarten kann je nach Größenordnung entweder nur die Aufbereitung von Warmwasser übernehmen oder zusätzlich auch die Heizung unterstützen. Für begrenzte Nutzungen bieten sich sogenannte nicht verglaste Poolkollektoren an. Als Kombination für Wärme und Strom gibt es Solaranlagen mit Hybridkollektoren. Eine Hybridanlage unterstützt sowohl Solarthermie als auch Photovoltaik. Je nach Modell und Art gibt es sowohl leistungsseitige, als auch preisliche Differenzen.

Flachkollektoren

Sie liegen eben und glatt auf der Oberfläche des Daches auf. Eine wärmeleitende Metallfläche, die durch eine stabile Abdeckung geschützt ist, dient hierbei als Absorber. Flachkollektoren sind für den Einbau auf kleinen Dächern wegen ihres hohen Platzbedarfs oft nicht geeignet. Sie weisen jedoch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis auf. Die Kosten variieren von 200 bis 600 Euro pro Quadratmeter.

Röhrenkollektoren

Der Kollektor besteht hier aus mehreren Vakuumröhren, die eine sehr positive Isolierung hervorrufen und dadurch auch bei wenig Sonnenkraft leistungsfähig sind. Ihr leichtes Gewicht sowie der geringe Platzbedarf machen Röhrenkollektoren auch für kleine Dächer oder andere Flächen attraktiv. Allerdings ist die Technik empfindlicher und die Kosten liegen pro Quadratmeter zwischen 300 und 900 Euro.

Luftkollektoren

Zur Einbindung in ein wassertragendes Heizungssystem sind Luftkollektoren nicht geeignet, da sie so konstruiert sind, dass sie die Warmluft direkt in die Umgebung abgeben. Zudem benötigen sie mehr Platzbedarf als Flüssigkeitskollektoren und sind daher meist an größeren Hallendächern zu finden. Der Quadratmeterpreis steigt ab 400 Euro aufwärts.

Poolkollektoren

In der Regel werden diese Kollektoren, die aus Matten oder Schläuchen aufgebaut sind, zur Erwärmung von Pools eingesetzt. Das Poolwasser wird durch die nicht verglasten Kollektoren gepumpt, dort erhitzt und das Warmwasser läuft zurück ins Poolbecken. Durch die geringe Leistungsfähigkeit ist diese Variante nur bedingt einsetzbar. Dafür aber in den Anschaffungskosten ab 100 Euro pro Quadratmeter lukrativer.

Hybridkollektoren

Eine Kombination aus Solarthermie und Photovoltaik, die im Aussehen den Flachkollektoren ähneln. Jedoch kann mit Hybridkollektoren sowohl Wärme gewonnen, als auch Strom erzeugt werden. Entsprechend ihrer hohen Leistungsfähigkeit sind die Kosten ab etwa 700 Euro pro Quadratmeter entsprechend hoch.

Förderung durch Klimapaket seit 2020

Vor Sanierung, Modernisierung oder einem Neubau, sollte man sich genau über die umfangreichen Förderungen nach dem neuen Klimapaket informieren. Einige Voraussetzungen müssen hierfür erfüllt werden. Wer künftig klimafreundlich heizen und/oder unschädlich für die Umwelt Strom erzeugen möchte, sollte den Fachmann aus dem Handwerk Sanitär und Heizung zu Rate ziehen. Denn, wer alles richtig macht, kann durchaus gut sparen.

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