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Von wegen Rente: Immer mehr ältere Menschen im Berufsleben

© auremar  222478824 / www.stock.adobe.com

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Von wegen Rente: Immer mehr ältere Menschen im Berufsleben

Das Rentenalter wurde in den letzten Jahren kontinuierlich hochgesetzt, dennoch sind immer mehr Rentner zusätzlich erwerbstätig. Die Anzahl der Beschäftigten Ü60 ist laut Bundesagentur für Arbeit seit 2007 sogar stärker angestiegen als die Anzahl der Arbeitnehmer insgesamt. So betrug die Zahl der Erwerbstätigen über 60 Jahre in 2018 über 2,6 Millionen. Im Jahr 2007 waren es noch knapp über 900.000 ältere Menschen gewesen. Wobei sich im Vergleich die Zahl der Rentner allein in den zehn Jahren von 2008 bis 2018 von 1,3 Millionen auf 723.000 in etwa halbiert hat.

Mehrere Studien belegen, dass sich die Anzahl der Senioren, die zusätzlich einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen, allein von 2005 bis 2016 so gut wie verdoppelt hat. So hatten laut einer Studie der Hans Böckler Stiftung 2016 rund 69 Prozent der Rentner einen Job. Bei den Männern von 55 bis 64 Jahren gab es seit 2005 einen Anstieg von etwa 20 Prozent. Bei den Frauen der gleichen Altersklasse hat sich das Verhältnis um knapp 26 Prozent erhöht. Und dies obwohl aufgrund der Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre in den letzten Jahren im Verhältnis viel weniger Erwerbstätige in den Ruhestand gehen.

Vor allem für Firmen und Unternehmen ist es wichtig, die Fachkenntnisse und das Wissen der Ü50- und Ü60-Generation in Zeiten des Fachkräftemangels zu erhalten. Ein Beleg dafür ist, dass eine Vielzahl Senioren in den besser ausgebildeten Berufen auch über die Rente hinaus einer Weiterbeschäftigung nachgehen. Unternehmen werben mit Einstellungsangeboten für Rentner, da der Nachwuchs ausbleibt.

Die größte Gruppe derer, die als ältere Arbeitnehmer noch einer Beschäftigung nachgehen, sind jedoch die über einen Minijob oder Teilzeitverträge beschäftigten Arbeitnehmer. Häufig ist hierbei das Thema Altersarmut ein ausschlaggebender Punkt für den Hinzuverdienst. Da es für die heutigen Ü50 und Ü60 damals noch kein Mindestlohngesetz gab, lagen die Verdienste vieler älterer Menschen weitaus geringer. Dies äußert sich nun in der Höhe der Altersrente, die zum Leben nicht reicht. Wohl auch mit ein Grund, warum laut Studien viele Rentner branchenfremd beschäftigt sind.

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